Manfred Weiss (*1935)
Orchesterwerke

I. Konzert für Orgel, Streichorchester und Schlagzeug (1975/76)
Dresdner Staatskapelle , Leitung Siegfried  Kurz
Amadeus Webersinke, Orgel
Aufnahme der Uraufführung 7.Januar 1977
(17:29)

II. Konzert für Violine und Orchester (1976)
Dresdner Philharmonie, Leitung Johannes Winkler
Ralf-Carsten Brömsel, Violine
Aufnahme der Uraufführung 21. Juni 1979
(21:51)

III. 4. Sinfonie (1986)
Dresdner Philharmonie ; Leitung: Lothar Zagrosek
Aufnahme der Uraufführung am 28. Mai 1989
(28:15)

ht 5306

"Seine Werke erschließen sich auch denen, die wenig Erfahrung mit zeitgenössischer Musik haben."  Der Sonntag
Chorwerke

I.  Drei Psalmen für vierstimmigen gemischten Chor a cappella (1967)
Meißner Kantorei 1961, Leitung Erich Schmidt
Mitschnitt der Uraufführung in der Dresdner Kreuzkirche 1975
(7:39)

II. Vier Psalmen für gemischten Chor a cappella (1986)
Chor der Hochschule für Kirchenmusik, Leitung Christfried Brödel
(10:31)

III.  Die Erlösten Gottes - Kantate nach der Offenbarung des Johannes (1997)
für zwei gemischte Chöre, Chor-Soli, 10 Blechbläser und 2 Schlagzeuger
Dresdner Kreuzchor, Studenten der Hochschule f. Musik, Leitung Kreuzkantor R. Kreile
Mitschnitt der Uraufführung in der Dresdner Kreuzkirche 1998
(22:18)

IV.  ... aber die Liebe ist die größte unter ihnen (1999)
Motette nach 1. Korinther 13
Meißner Kantorei 1961, Chor der Hochschule für Kirchenmusik, Leitung Christfried Brödel
Mitschnitt der Uraufführung 1999
(16:54)

V. ... wie im Tode das Leben beginnt (2001)
Ein Requiem für die Spätopfer des Holocaust
Chorzyklus auf Gedichte von Paul Celan und Nelly Sachs
Sächsische Vocalsolisten, Leitung Matthias Jung
Mitschnitt der Uraufführung 2002
(19:23)

ht 5335

Es entfaltet sich eine "Musik, die interessante, expressive harmonische Konstellationen hervorbringt" (klassik-heute) und in der sich auch der spannende Prozess des kompositorischen Entwicklungs- weges von Weiss spiegelt. Das 'Requiem für die Spätopfer des Holocaust' findet zu einer zugleich ebenbürtigen wie "dienenden" und damit angemessenen Form für die Erschütterung evozierenden Gedichte von Nelly Sachs und Paul Celan.
Biografische Daten
 
1935 am 12. Februar  in Niesky geboren
1952-55 Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Halle/Saale (Komposition bei Hans Stieber)
1955-57 Studium an der Hochschule für Musik 'Hanns Eisler', Berlin (Komposition bei Rudolf Wagner-Régeny, Harmonielehre bei Ruth Zechlin, Kontrapunkt bei Jürgen Wilbrandt)
1957-59 Meisterschüler der Akademie der Künste der DDR bei Rudolf Wagner-Régeny
1959-70 Oberassistent und Lektor an der Hochschule für Musik 'Carl Maria von Weber', Dresden (Tonsatz, Gehörbildung)
1970-83 Dozentur für Komposition und Tonsatz
1983 Professur
1986-92 Künstlerischer Professor
1991-1997 Amtierender Prorektor der Hochschule für Musik Dresden
1997 emeritiert
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